„Spiel ohne Grenzen“ im Hornberger Freibad
Am Donnerstag Nachmittag war es wieder soweit, vom Förderverein Freibad Hornberg organisiert, trafen sich Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, um gemeinsam im und mit Wasser Spaß zu haben.
Zunächst wurden Gruppen mit je 6 Kindern gebildet. Die ältesten Kinder wurden als zum Gruppenleiterbestimmt und durften sich die Farbe ihrer Badekappe aussuchen, die Mitspieler wurden jeweils zugelost und erhielten Badekappen in der gleichen Farbe. So waren die Gruppen immer leicht zu erkennen,
Zunächst bestimmten die Gruppen für sich einen Namen: Blacky, Einhörner, Grüne Welle, Blau, Rotkäppchen und Seepferdchen.
Dann galt es zu schätzen, wieviele bunte Tischtennisbälle sich in einem Sack befanden.
Aber dann ging es richtig los. An sechs Stationen galt es, Ausdauer, Geschicklichkeit, Mut, Schnelligkeit und Teamgeist einzusetzen.
20 Schwimmnudeln waren auf einer großen Schwimmmatte aufzustapeln und durch das Becken zuschieben. Dabei durfte nichts herunterfallen, sonst hieß es: „zurück auf Anfang“. Es galt, möglichst viele Runden durch das Becken zu drehen.
Beim Kleinkinderbecken setzte ein Kind eine verdunkelte Brille auf, bekam einen Schlauch in die Hand, den es selbst öffnen und schließen konnte. Die anderen Kinder dirigierten den Wasserspritzer durch Zu-ruf so, dass möglichst viel Wasser in einem auf der Rutsche platzierten Eimer landete. Nach 1 Minute wurde gewechselt und am Ende gemessen, wieviel im Eimer landete.
Beim „Wasser umfüllen“ bekam jedes Kind einen kleinen Eimer und alle stellten sich hintereinander auf. Das erste Kind befüllte seinen Eimer und schüttete den Inhalt rückwärts über den Kopf in den Eimer desnächsten Kindes, usw... Das letzte Kind der Reihe schütte das verbliebene Wasser in einen Eimer, rannte nach vorn, befüllte seinen Eimer und das Spiel begann von vorn. Nach Ablauf der Spielzeit wurde der Inhalt des Eimers gemessen.
Natürlich musste auch getaucht werden. Im niedrigsten Teil des Nichtschwimmerbeckens wurden jede Menge „Schätze“ in Form von Ringen, Bällen, Raketen, Haien und sogar Diamanten versenkt. Alle Kinder ertauchten die Gegenstände, brachten sie an Land und tauchten weiter. Am Ende zählte die Menge der geborgenen Schätze.
Die große rote Rolle aus dem Kleinkinderbecken diente diesmal als Reitgerät. Die Kinder setzten und legten sich auf die Rolle und beförderten diese strampelnd durch das Becken. Auch hier galt es, möglichst viele Runden zu absolvieren.
An der Rutschbahn wurde Wasser gesammelt. Ausgestattet mit Schwämmen, rutschten die Kinder von der Rutsche, kletterten aus dem Wasser und drückten ihre Schwämme über einer Kiste aus. Am Ende wurde der Wasserstand gemessen.
Zum finalen Highlight rutschten alle teilnehmenden Kinder gemeinsam von der Rutsche. Gleichzeitig wurden die anfangs im Netz geschätzten Bälle ins Wasser entlassen. Die Kinder sammelten dann alle Bälle in kleine Netze und gemeinsam wurde danach gezählt wie viele Bälle sich tatsächlich im Netz befanden:431, deutlich mehr als die meisten geschätzt hatten,
Nach drei Spielstationen wurde eine Pause eingelegt, es gab für alle Kinder und auch die Helfer etwas zu trinken. Nach Spielende wurden alle Beteiligten noch mit einem Eis und Gummibärle belohnt. Etliche Kinder und auch Helfer haben schon angekündigt, dass sie im kommenden Jahr gerne wieder mit dabei sind.
Ein großer Dank des Fördervereins gilt allen Helfern, die durch ihren Einsatz die Veranstaltung erst möglich gemacht haben, sowie den Mamas, die oft helfend unterstützt haben. Besonders bedanken wir uns auch beim Bademeisterteam um Veronique Kühn, die uns schon bei der Planung und auch mit der Organisation hervorragend unterstützt haben.